Produkte


Wie wirkt Isophob-K?


 

Kapillarsperren
isophob®-k

isophob®-k ist das hydrophobierenden Abdichtungsmittel der Profis. Eingestellt auf die maschinelle Mauerwerks-Injektion garantiert es kurze Bearbeitungszeiten und ein Minimum an Baustellenschmutz. Die Liefergebinde sind dementsprechend Fässer á 200 Liter oder IBC´s à 1000 Liter. Die Wirkung ist sicher, langlebig und vielseitig, dass an dieser Stelle nur stichpunktartig die wichtigsten Eigenschaften beschrieben werden sollen. Detailierte Informationen über die Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten erhalten Sie auf der isophob®-Website, mit ausführlichen Erklärungen zum Produkt und der Feuchte-Problematik an Gebäuden. Sie finden dort auch viele Anwendungsbeispiele mit Bildern und Grafiken, sowie auch generelle Beschreibungen anderer Abdichtungssysteme mit den entsprechenden Eigenschaften und eventuellen Nebenwirkungen. Die wichtigste Eigenschaft von isophob®-k ist, dass es die Baustoffporen nicht -wie herkömmliche Mittel- mit einem wässrigen Gel verstopft, sondern den Baustoff wasserabstossend macht und die Poren offen läßt. Die Wand trocknet tatsächlich aus, enthält dann in den Poren wieder Luft und kein zum Gel „angedicktes“ Wasser. Die Wand erhält dadurch ihre natürliche Wärmedämmung zurück, so dass Sie auch keine Schwitzwasserprobleme befürchten müssen. Das Wasser wird also nicht in der Wand vertsteckt, wie bei vielen herkömmlichen „Abdichtungssystemen“ die z.B. bestehen aus:

1 Gel-Horizontalsperre, doppellagig
2 Anstrichen „Megadicht flüssig“
2 Lagen Sperrschlämme
1 Lage Sperrputz
1 Lage Sanierputz

Die mit isophob®-k gesperrte Wand ist zum Schluss auch in ihrem Kern trocken, wie Sie es sich wünschen! Lesen Sie mehr auf http://isophob.de/.

Fassadenschutz
isophob®-f

isophob®-f ist eine dünnflüssige Polymerlösung, die aufgrund ihrer enormen Kriechfähigkeit tief in poröse Baustoff-Oberflächen eindringt. In die Baustoffpore eingedrungen, erzeugt isophob®-f auf der Porenwandung einen hauchdünnen aber außerordentlich wasserabstoßenden Polymerfilm. Die Poren selbst werden nicht verstopft, sondern bleiben (nach der Austrocknung) offen, damit das Wasser in Form von Wasserdampf aus der Wand heraus kann. Das ist nicht nur für die Austrocknung der Wand wichtig, sondern auch für ihre nachträgliche Funktion, durch die die Wand dauerhaft trocken bleibt. Wie diese Wirkung entsteht und warum man schimmelbefallene Räume durch eine isophob®-f Fassadenhydrophobierung sanieren kann, erfahren Sie auf der isophob®-Website. Dort können Sie sich über die Funktion einer Gebäude-Außenwand, über die Zusammenhänge zwischen Wandfeuchte und Wärmedämmung, die Erhöhung der Wärmedämmung von Gebäuden, die Probleme mit raumseitigen Wärmedämmungen, das Sauberhalten von Fassaden und sonstigen Oberflächen, die Verhinderung von Oberflächen-Vergrünungen oder die Möglichkeiten der Flachdach-Absicherung gegen Undichtigkeiten der Dachhaut usw. informieren. Sie erhalten auf der Website ausführliche, leichtverständliche und übersichtliche Informationen, die für den Planer, Gutachter, Handwerker oder Laien interessant sind. Sie zeigen, dass die heute immer noch weitgehend mystifizierten Probleme auf dem Zusammenspiel vieler einfacher, physikalischer Gesetzmäßigkeiten beruhen, die einzeln sehr einfach zu begreifen oder bekannt sind und dann auch in ihrer Kombination verständlich werden.

Lesen Sie mehr auf http://isophob.de/.

Schimmelbeseitigung
Porozid

Allgemeines

Wenn in Räumen Schimmelpilzflächen (sogenannter Schimmel- Rasen) entstehen, ist mit Sicherheit Feuchtigkeit im Spiel, denn ohne ausreichende Feuchtigkeit können Schimmelpilze nicht leben. Die Feuchtigkeit der Wand muss allerdings nicht immer auf undichten Fassadenflächen, Fugen oder sonstigem Fremdwasser- Einfluß beruhen. Auch Feuchtigkeit aus dem Raum -durch duschen, waschen, kochen usw.- kann als Schwitzwasser die Wand ausreichend stark befeuchten. In vielen Wohnungen und Gewerberäumen gibt es Wandbereiche, die einer hohen Wasserdampfbelastung unterliegen (z.B. Dusche, Bad, Küche etc.) und daher besonders anfällig gegen Schimmelpilzbefall sind. Das gleiche Problem kann in deckennahen Wandbereichen und Zimmerecken entstehen, in denen eine verminderte Luftströmung vorhanden ist und die Luftfeuchtigkeit des Raumes an der kalten Wand kondensiert. In diesen Fällen gibt es keine Abdichtungsmaßnahme die Abhilfe schaffen könnte. Schimmelpilze und ihre Sporen sind gefährlicher, als allgemein bekannt ist. Sie sind für eine erhebliche Anzahl an Erkrankungen und allergische Reaktionen verantwortlich. Gerade bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen können sie Entzündungen der Atemwege Nebenhöhlen etc. hervorrufen, die sich z.B. wie ständige leichte Erkältungs-Infekte äußern und das Immunsystem ständig belasten. Die Sporen (Samen) einiger Schimmelpilze, zum Beispiel (Aspergillus flavus, Aspergillus africanus usw.) sind hochgiftig und für viele Todesfälle verantwortlich, von denen der Tod der Pharaonen-Grabforscher am bekanntesten ist. In Unkenntnis der Ursache wurde damals der Tod der Forscher dem Fluch des Pharaos zugeschrieben. In Wohn- und Arbeitsräumen sollte deshalb auf eine wirksame Verhinderung von Schimmelpilzkulturen geachtet werden. Schimmelpilze vermehren sich allerdings nur dann, wenn sie geeignete Lebensbedingungen, das heißt Nahrung und genügend Feuchtigkeit vorfinden. Als Nahrung dient diesen ungeliebten Pilzen meist die Cellulose aus Tapeten oder den Bindemitteln von Innenraum-Farben. Wenn man den Pilzen ihre zweite Lebensgrundlage -Wasser- nicht entziehen kann, dann muss man die Flächen, auf denen sie sich wohlfühlen und vermehren „unbewohnbar“ machen. Beim Auftreten von Schimmelpilzflächen sollte jedoch grundsätzlich untersucht werden, ob die Ursache hierfür nicht -wie das meistens der Fall ist- in einem Feuchteschaden des Mauerwerks liegt. In solchen Fällen sollte grundsätzlich der Feuchte-schaden behandelt werden. Nach der Beseitigung des Feuchteschadens und der Austrokknung der Wand, ist den Schimmelpilzen die Lebensgrundlage Wasser -in der Regen dauerhaft- entzogen und man muss nicht ständig biozide Mittel versprühen.

Hier hilft Porozid Antischimmel-Spray

Porozid ist ein speziell für die Anwendung in Innenräumen entwickeltes Produkt mit Langzeitwirkung. Es enthält keine flüchtigen Giftstoffe wie freies Chlor oder Hypochlorit, der üblichen schimmelpilzabwehrenden Sprays. Die Wirkung beruht auf organischen nichtflüchtigen Fungiziden und Bakteriziden (sogenannten quart. Ammoniumverbindungen), welche die Vermehrung und das Wachstum von vielen Mikro-Organismen, auch von Schimmelpilzen verhindern. Porozid weist keine Bleich- und Ätzwirkung auf wie die Hypochlorit oder Sauerstoffabspalter enthaltenden Produkte. Aufgrund seiner Zusammensetzung, die auf agressive (ätzende) Wirkstoffe verzichtet, eignet sich Porozid für viele Oberflächen. Behandelt werden können mineralische Untergründe (Wände), tapezierte und gestrichene Flächen, Leder, Textilien, naturbelassenes, gebeiztes und lackiertes Holz, Kunststoffe, Papier (Dokumente) usw. Da Porozid enthält kein freies Chlor oder chlorabspaltende bzw. sauerstoffabspaltende Chemikalien, bleichen Textilfarben, Leder usw. nicht aus. Im Gegensatz zu billigen Antischimmel-Sprays, die z.B. Hypochlorit (Chlorbleichlauge) als Wirkstoff verwenden und nach der Anwendung nur eine Wirkungsdauer von wenigen Minuten bis Stunden haben, wirkt Porozid mehrere Monate. Trotz all dieser materialschonenden Eigenschaften muss man immer berücksichtigen, dass Porozid ein Biozid ist und daher stets sparsam und sicher verwendet werden muss.

Anwendung

Die Verarbeitung kann mittels einer Sprühflasche, einem Drucksprühkessel, Pinsel, weichem Tuch oder dergl. erfolgen. Für poröse mineralische Untergründe, Textilien und Tapeten ist der Sprühauftrag geeigneter, Leder, Holz, Kunststoff usw. können besser mit einem weichen Tuch behandelt werden, welches mit Porozid getränkt wurde. Bei Dokumenten sollte vor der Porozid-Anwendung vorsichtig überprüft werden, ob die Beschriftung beständig ist und durch Porozid nicht verwischt wird oder zerläuft. Bei einer Sprühanwendung soll Porozid nicht vernebelt werden, sondern es sollen grobe Tropfen erzeugt werden, die die zu behandelnde Oberfläche befeuchten. Das Porozid wird auf der zu behandelnden Oberfläche, nicht als Aerosol (Feintröpfchen) in der Luft benötigt. Nachdem Porozid auf die zu behandelnden Flächen aufgetragen wurde, sollten Sie bei Wänden eine Einwirkungszeit von zwei Tagen und bei Geweben eine Einwirkdauer von mindestens zwei Stunden einhalten bevor der Untergrund weiter behandelt (gereinigt, gewaschen, gestrichen usw.) wird. Danach sollten die befallenen Flächen -wenn möglich- mit Bürste und Wasser gründlich gereinigt werden. Eine Reinigung von Dokumenten und ähnlich empfindlichen Teilen mit Bürste und Wasser verbietet sich natürlich von selbst. Die Entfernung dicker, alter, mehrlagiger, pilzdurchsetzter Tapetenlagen ist wichtigt, da in den unteren Tapetenschichten noch Schimmelsporen vorhanden sein können, die auch nach Jahren noch keimfähig sind. Falls Sie Tapete oder Farbschichten entfernt haben, sprühen Sie nochmals Porozid auf die freigelegten Wandflächen. Sie erhalten so einen langwirkenden Pilzschutz unter der neuen Farbe oder Tapete, die sie nun anbringen können.

Achtung, bitte beachten!

Beim Sprühauftrag sollte zumindest eine Staubschutzmaske getragen werden, damit eventuelle Sprühtröpfchen nicht eingeatmet werden. Personen, die bekannterweise auf quarternäre Ammoniumverbindungen reagieren, sollten die Anwendung unterlassen bzw. anderen Personen überlassen und die Räume erst nach gründlicher Lüftung, bzw. mit Porozid behandelte Teile erst nach deren Reinigung benutzen.

Verpackung

Porozid wird in Polyethylen-Flaschen (PE) mit 0,5 Liter, sowie in Kunststoffkanistern mit 10 Liter Inhalt geliefert und kann über unseren Vertriebspartner in Ihrer Nähe oder direkt über uns bezogen werden.

 
 
Kapillarsperrenisophob®-k


Fassadenschutzisophob®-f


SpezialharzePlasta®Pox UW


SchimmelbeseitigungPorozid

 

Spezialharze
Plasta®Pox UW

Allgemeines

Plasta®Pox UW ist ein spezieller Zweikomponenten-Kunststoff auf Epoxidharzbasis für die Rissverpressung in Mauerwerk und Beton, sowie die Hohlraumverpressung bei Abdichtungen gegen drückendes Wasser.
Dementsprechend wird das Material in zwei Gefäßen (Komponente A + Kopmonente B) geliefert. Vor der Verarbeitung sind beide Komponenten im Verhältnis 1:1 sorgfältig zu vermischen. Nach der Vermischung der Komponenten ist das MateriaI sofort verwendbar. Vermischtes Material muss innerhalb von 30 Minuten verpresst sein (Topfzeit ca. 40 Minuten bei 2 Kg-Mischung und 18 °C), da es danach zu zähflüssig wird und das Fließverhalten in dünnen Rissen und Spalten ist nicht mehr optimal ist. In die (kalte) Wand injiziert erhöht sich die „offene Zeit“, die Zeit, in der Plasta®Pox UW erstarrt, auf 2-3 Stunden, so dass eine gute Feinverteilung gegeben ist. Die Topfzeit von Plasta®Pox UW ist -wie bei allen Epoxidharzenvon der Umgebungstemperatur abhängig. Niedrige Temperatur verzögert die Aushärtung und verlängert die Topfzeit, höhere Temperaturen beschleunigen die Reaktion. Verpressgeräte und sonstige Werkzeuge müssen innerhalb von 30-40 Minuten nach Arbeitsende oder bei Arbeitsunterbrechungen von mehr als 30-40 Minuten mit Reiniger BA gereinigt werden. Nach der Aushärtung ist Plasta®Pox UW mittels Reiniger RA oder anderen Lösemitteln nicht mehr auflösbar und nur noch mechanisch zu entfernen! Das bedeutet bei Verpresspumpen meistens, dass der Pumpenkopf und Hochdruckschlauch erneuert werden müssen oder das Pumpengehäuse aufgebohrt werden muss. Während der Verpressarbeiten sind Zwischenreinigungen nicht notwendig, da das Pumpensystem durch die jeweilige neue Harzmischung gereinigt wird. Es ist daher wichtig, nur kleine Plasta®Pox UW - Mengen anzumischen (ca. 2 Kg), um das Pumpensystem (Pumpenkopf, Verpressschlauch) ständig mit der frischen Harzmischung zu reinigen. Die spezielle Modifizierung von Plasta®Pox UW garantiert eine einwandfreie Aushärtung selbst unter Wasser, die Haftung an nassen Baustoffoberflächen und die Verträglichkeit mit Porofin®. Es ermöglicht damit die Erstellung druckwasserdichter Porofin®- Kombisperren.

Die Unterpressung von nicht DIN-gerecht verlegten Horizontalsperren

Für Horizontalsperren im Mauerwerk schreibt die diesbezügliche DIN (heute DIN 18195-4 bzw. DIN 18195-6) seit Jahrzehnten vor, dass eine dünne Mörtelschicht auf dem Mauerwerk vorgelegt wird, auf die dann z.B. die besandete Bitumenpappe aufgelegt wird. Diese Ausführungs-anweisung hat ihren Sinn u.a. darin, dass die besandete Bitumenpappe dicht auf dem unteren Mauerwerk aufliegen soll (Bild 1).
Wird die Bitumenpappe nicht untermörtelt, dann ergeben sich durch die Besandung und nicht zu verhindernden geringfügigen Höhenversatz zwischen den Steinen -unterhalb der Bitumenpappe- kleine Hohlräume, durch die Stauwasser oder Sickerwasser die Wand, bei einer Beschä-digung der äußeren Vertikalabdichtung, durchdringen kann (Bild 2 + 3). Die Auswirkungen sind besonders tragisch, wenn das Mauerwerk zusätzlich nicht vollfugig vermörtelt wurde. Allerdings wird die DIN-gemäße Unterfütterung der Bitumenpappen- Horizontalsperre mit Mauermörtel seit ca. 30 Jahren kaum noch ausgeführt. Das bedingt oft nachträgliche Abdichtungsmaßnahmen in diesem Bereich. Bei der nachträglichen druckwasserdichten Abdichtung mittels einer Plasta®Pox - Unterpressung der Bitumenpappe sind einige Besonder-heiten zu berücksichtigen, die im Wesentlichen von der Art des Mauer-werks abhängig sind.

Bei Vollziegel und sonstigem Vollstein-Mauerwerk
Bei Mauerwerk aus Vollsteinen, welches auch vollfugig vermörtelt ist (altes Mauerwerk), kann die Bohrung oberhalb der Bitumenpappe angesetzt werden und diese durchbohren. Es ergibt sich ein Verpress-kanal, über den das Harz unter die Bitupappe gepresst werden kann (Bild 4). Die Bohrlöcher haben hierbei keinen Einfluß auf die Horizon-talsperrung, da die Bohrlöcher mit verpresstem Plasta®Pox UW - Harz gefüllt und damit wieder abgedichtet sind.

Bei Gitterziegel, sonstigen Lochsteinen und nicht vollfugig vermörteltem Mauerwerk
Im Gegensatz zu dem oben beschrie-benen Vollsteinmauerwerk ist bei Mauerwerk mit Hohlräumen eine Unterpressung der Bitumenpappe durch eine oberhalb angesetzte Bohrung nicht ohne zusätzliche Verdämm-Maßnahme möglich. Für die Unterpressung der besandeten Bitumenpappe ist bei der Verpressung ein Druckaufbau notwendig, der in Hohlkammersteinen und bei nicht vollfugig vermörteltem Mauerwerk nicht entsteht, da das Harz in den Hohlräumen des Mauerwerks einfach nach oben ausweicht (Bild 5). In derartigem Mauerwerk muss die Bohrung daher unterhalb der Bitumenpappe erstellt werden. Bei der Verpressung steigt dann das Harz in den Hohlkammern bis zur Bitumenpappe, baut dann den notwendigen Druck auf und wird in den dünnen Spalt zwischen Stein und Bitumen-pappe gepresst (Bild 6).
Unterpressung einer im Fußpunkt liegenden Bitumenpappe bei Hohlkammer-Mauerwerk Einen Sonderfall bildet die Unterpressung einer besandeten Bitumenpappe, die im sogenannten Fußpunkt der Wand, also zwischen der Betonbodenplatte und der ersten Steinlage des Mauerwerks, liegt (Bild 7). Auch die im Fußpunkt liegende Bitumenpappe ist ohne Mörtelunterfütterung nicht DIN-gerecht ausgeführt und bildet einen der tückischten Abdichtungsfehler. Da hier eine Verpressung gemäß bzw. angelehnt an Bild 6 nicht möglich ist, kann die Bohrung nur oberhalb der Bitumenpappe und mit deren Durchbohrung ausgeführt werden. Das bedingt aber, dass die Hohlräume und nicht vermörtelten Mauerwerksfugen mindestens einer Steinlage oberhalb der Bitumenpappe verfüllt werden, damit eine ausreichende Verdämmung nach oben, zum Druckaufbau bei der Verpressung besteht. Ein Ausführungsbeispiel mit Gitterziegeln zeigt Bild 7. Hier wird die Verdämmung nach oben durch eine „drucklose“ Injektion von Plasta®Pox UW in die nichtvermörtelten Fugen erzeugt. Die nachträglich erstellten Injektionskanäle für die Harzunterpressung werden durch die im Fuß-punkt liegende Bitumenpappe gebohrt, so dass die Harz-Unterpressung möglich ist. Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt Bild 8. Das nicht vollfugig vermörtelte Mauerwerk aus KS-Grifflochsteinen wird mit Montageschaum verfüllt. Nach der Aushärtung des Schaums ergibt sich eine ausreichende Verdämmung für die Harzunterpressung der im Fußpunkt liegenden Bitumenpappe. Ein drittes Ausführungsbeispiel mit KS-Grifflochsteinen, einer im Fußpunkt und einer auf der ersten Steinlage liegenden Bitumenpappe zeigt Bild 9. Hier werden die Injektionsbohrungen unterhalb der oberen Bitumenpappe angesetzt und direkt bis durch die im Fußpunkt liegende Bitupappe gebohrt. Bei der folgenden Plasta®Pox UW - Injektion werden die Hohlräume ge-füllt und durch den dann entstehenden Druckaufbau das Harz gleichzeitig unter beide Bitumenpappen gepresst.

Hohlraumverpressung bei Porofin®- und isophob®-Kombisperren

In unserer nun über 40-jährigen Praxis hat sich gezeigt, dass bei den meisten druckwasserbedingten Wasserschäden ein Kapillarwasserschaden mit Druckwasserdurchfluß vorliegt. Derartige Schäden lassen sich durch eine reine Plasta®Pox UW - (Epoxidharz-) Injektion nicht vollständig beseitigen, da man hiermit nur die größeren Kanäle, Spalten und Hohlräume verpressen und den Druckwasserdurchfluss beseitigen kann. Die Viskosität lösemittelfreier Harzsysteme ist für den feinporigen Stein und Mörtel wesentlich zu hoch um den diese zu durchdringen. Der Baustoff der Wand muss daher stets mit Porofin® / isophob® durchtränkt und hydrophobiert werden. Hierzu wird die Harzinjektions-Sperre durch nachträgliche Porofin® / isophob®-k -Injektion zu einer einer sogenannten Porofin® / isophob®-k -Kombisperre komplettiert. Die Reihenfolge der Plasta®Pox UW und Porofin®-Injektionen ist dabei materialbedingt eigentlich gleichgültig. Trotzdem kann es Gründe geben, die eine oder die andere Reihenfolge zu wählen. An einigen Beispielen soll das demonstriert werden.

Schaden mit starken Druckwasser-Durchfluß
Bei starkem Druckwasser-Durchfluß, also einer starken Spülwirkung des Wassers, sollte zunächst die Plasta®Pox UW - Injektion vorge-nommen werden, um die Spülwirkung zu stoppen. Nach der Aushärtung des Plasta®Pox UW werden dann neue Bohrungen für die Porofin®-Injektion gebohrt. Bei der Plasta®Pox-Injektion sind die oben geschilderten Besonderheiten zu berücksichtigen. Die Porofin® / isophob®-k -Injektion stellt danach keine besonderen Ausführungsansprüche.

Porofin® / isophob®-k -Horizontalsperre die nachträglich gegen Druckwasser verpresst werden muss
Manchmal ergibt es sich, dass eine bereits einige Jahre alte Porofin®- / isophob®-k -Sperre zur Druckwassersperre erweitert werden muss. Der Grund hierfür ist üblicherweise der Anstieg des Grundwassers. Besonders in Gegenden mit bergmännischem Tagebau (z.B. Braunkohle), in denen Jahrzehntelang das Grundwasser abgesenkt wurde, sind diese Fälle keine Seltenheit, wenn der Tagebau und die Grundwasserabsenkung eingestellt wird. Während das Mauerwerk zur Zeit der Porofin®- / isophob®-k -Sperrenerstellung nur gegen Kapillarfeuchte abzudichten war, ist nun durch den gestiegenen Grundwasserspiegel ein zusätzlicher Druckwasserschaden entstanden. Die nachträgliche Plasta®Pox UW - Injektion in das mit Porofin® / isophob®-k hydrophobierte Mauerwerk stellt keine besonderen Ansprüche an die Arbeitsausführung.

Die Porofin®- / isophob®-k -Druckwasser-Flächensperre

Es gibt immer wieder Gebäude, die nachträglich unter Druckwassereinfluß geraten, außen aber nicht gegen drückendes Wasser abgedichtet werden können. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Eine nichtunterkellerte Überbauung (Garage, Wintergarten, Terrasse usw.), ein nichtunterkellerter Gebäudeteil, die fehlende Schachtgenehmigung etc. können die Ursache sein. Verfahren, die als Schleierinjektion, Schildinjektion oder dergleichen bekannt geworden sind, scheitern fast immer an der nicht bestimmbaren Verteilung der Injektionsmaterialien vor der Wand und sind, wenn sie einmal mit viel Glück gelingen, nicht langlebig genug. Die Kombination zwischen der Hydrophobierung des feinporigen Baustoffs und der Reaktionsharzverpressung druckwasserführender Kanäle im Mauerwerk, wie sie die Porofin®-Druckwasserflächensperre darstellt, bietet praktisch die einzige sichere und langlebige Methode, eine Gebäudewand von innen, also vom Kellerraum aus flächig gegen drückendes Wasser abzudichten. Die Funktion dieser Kombisperre ist dadurch gegeben, dass selbst der Kalkmörtel der Wand, als grobporigste Komponente, mit einer Porofin®-Hydrophobierung einer statischen Wassersäule von ca. 10 Metern (Wandstärke 38cm) widersteht und die größeren Kanäle mit Reaktionsharz (Plasta®Pox UW) gefüllt sind Erstellung einer Porofin®- / isophob®-k Druckwasserflächensperre in Vollsteinmauerwerk. Bei einem Vollsteinmauerwerk, welches auch vollfugig vermörtelt wurde, empfielt es sich, die Porofin®- / isophob®-k Flächensperre zuerst auszuführen. Sobald sich das Porofin® / isophob®-k in der Wand verteilt und den Baustoff hydrophobiert hat, nimmt der Baustoff an den Stellen der Druckwasserdurchdringung kapillar kein Wasser mehr auf. Da nun dem Druckwasserfluß durch die Wand kein Wasseranteil durch kapillares Saugen der Wand entzogen wird, wird die innen aus der Wand fließende Wassermenge entsprechend größer und die Stellen der Wasserdurchdringung werden somit deutlicher. Die Plasta®Pox UW - Verpressung kann jetzt gezielt an den Durchdringungsstellen vorgenommen werden und der Erfolg der Reaktionsharz-Verpressung ist sofort und leicht kontrollierbar.
Die Porofin®- / isophob®-k -Druckwasserflächensperre in Hohlkammer-Mauerwerk. Ein Mauerwerk, welches aus Hohlkammersteinen besteht oder nicht vollfugig vermörtelt wurde, stellt nicht nur höhere Ansprüche an die Qualität der Arbeitausführung, sondern benötigt verständlicherweise auch erheblich größere Plasta®Pox UW - Mengen. Bei derartigem Mauerwerk sollte stets mit der Plasta®Pox UW - Verfüllung der Hohlräume begonnen werden. Die Verpressung beginnt mit der untersten Steinlage und wird lagenweise bis zur notwendigen Höhe (Kellerdecke oder äußeres Erdniveau) ausgeführt. Auf diese Weise können alle Höhlräume verfüllt werden und die Luft problemlos nach oben entweichen. Nach der Aushärtung des Plasta®Pox UW (1 Tag) erfolgt die Porofin®-Injektion über neue Bohrlöcher lagenweise von oben nach unten. Diese Arbeitsweise gewährleistet die optimale Durch-tränkung und Hydrophobierung des Baustoffs.

Verpressung von Rissen und Kiesnestern in Beton
Zunächst die Bohrungen erstellen und mit Injektionspackern besetzen. Klaffrisse und Kiesnester in Beton vorher z.B. mittels Schnellzement verschliessen, damit das injizierte Harz nicht aus der Wand fließt. Die Aushärtungszeit des Verschluss-Mörtels ist einzuhalten, damit die Verdämmung die notwendige Festigkeit besitzt und während der Verpressarbeit nicht durch den Harzdruck abplatzt. Feine Risse unter 1 mm Breite können ohne Mörtelverdämmung verpresst werden, da Plasta®Pox aufgrund seiner Flankenhaftung und Viskosität aus diesen Rissen nicht herausfließt. Erst nach diesen Vorarbeiten die Plasta®Pox UW - Komponenten vermischen und sofort injizieren. Bei senkrechten Rissen empfiehlt es sich, die Bohrungen abwechselnd von links und rechts neben dem Riss zu bohren, da der Riss in der Wand nicht im rechten Winkel zur Oberfläche verlaufen muss. Bei horizontalen Rissen entsprechend von oben und unten bohren! (s. TM Rissverpressung)

Nachträgliche abdichtende Verpressung der Bodenanschlussfugen weißer Wannen
Sogenannte weisse Wannen benötigen zwischen dem Betonboden und den Betonwänden eine Abdichtungsmaßnahme. Üblicherweise werden in diesen Bereichen beim Betonieren Fugenbänder in die Bodenplatte eingebaut, perforierte Injektionsschläuche installiert oder durch die Verwendung unseres Haftharzes Plasta®Pox UH ein kraftschlüssiger, dichter Verbund der Wände mit der Bodenplatte erzeugt. Sollte das vergessen worden sein, oder die Bodenanschlussfuge aus einem anderen Grund nicht dicht sein, dann kann sie durch Plasta®Pox UW - Injektionen nachträglich abgedichtet werden. Die Injektionsbohrungen werden in einem seitlichen Abstand von ca. 12 - 15 Zentimetern gemäß Bild 10 erstellt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass etwa in der Mitte der Wandstärke bis durch die Bodenanschlussfuge gebohrt wird. Sollte der Bohrer auf Bewehrungsstahl treffen, mit 1-2 Zentimeter seitlichen und/oder Höhenversatz eine neue Bohrung erstellen. Da es beim bohren in bewehrtem Stahl zu Komplikationen und Verzögerungen kommen kann, zunächst alle Bohrungen erstellen. Erst dann die Plasta®Pox UW - Komponenten vermischen und sofort injizieren. Nachträgliche abdichtende Verpressung von Arbeitfugen in Beton

Bei Betonierarbeiten, die über die Erstarrungszeit hinaus unterbrochen werden, bildet sich zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Beton eine sogenannte Arbeitsfuge. Das heißt, der Neubeton verbindet sich nicht mit dem Altbeton.
Diese Arbeitfugen stellen eine Gefahr dar, der üblicherweise viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Das Problem ist nicht die statische Festigkeit in diesem Bereich, sondern ergibt sich aus dem Chemismus des Betons. Beton ist von Natur aus alkalisch und schützt durch seine Alkalität den Bewehrungsstahl vor Korrosion. In den Beton eindringen-des Wasser ist stets leicht sauer (durch Kohlensäure, SO2, Stickoxide der Luft oder Huminsäuren im Grundwasser usw.) und neutralisiert die Alkalität des Betons. Sobald der Beton bis zur Tiefe des Bewehrungsstahls neutralisiert ist, beginnt die Korrosion des Stahls. Arbeitsfugen sind Kapillarspalten, die das Wasser wesentlich schneller in den Beton transportieren als die kleinen Betonporen. Die Neutrali-sierung des Betons wird daher im Arbeitfugenbereich wesentlich schneller erreicht als an Betonflächen. Eine Plasta®Pox UW - Injektion zum Schutz des Bewehrungsstahls ist also in Bereichen mit Wasser-zutritt eigentlich unverzichtbar. Die Arbeitsfugen-Injektion entspricht in ihrer Ausführung der oben beschriebenen Verpressung einer Bodenanschlussfuge.